Lernbegleiter statt Alleswisser

Die neuen Rollen von Lehrenden

Gute Lehrer*innen übernehmen immer mehr die Rolle von Lern-Scouts im Informationsdschungel, die ihren Schüler*innen vor allem die wichtigen Skills des 21. Jahrhunderts vermitteln. Die zu kritischen Nachfragen und eigenständiger Recherche ermutigen. Nicht allwissende Dozierende sind gefragt, sondern glaub- und vertrauenswürdigen Begleiter*innen und Vorbilder, die ihre Schüler*innen bei ihren individuellen Entwicklungen unterstützen. Im inklusiven Unterricht gelingt es ihnen, die Lernfähigkeit und vor allem den Lernspass bei jedem einzelnen Schüler und jeder Schülerin erblühen zu lassen.

Die Hattie-Studie hat es eindrucksvoll belegt. Die Persönlichkeit der Lehrenden, ihre Authentizität und damit vor allem ihre kommunikativen Fähigkeiten sind neben der persönlichen Disposition der einzelnen Schüler*innen der entscheidende Faktor für nachhaltigen Lernerfolg. Deswegen ist es für Lehrende immer wieder sinnvoll, ihre Palette kommunikativer Skills zu erweitern, unabhängig vom eigenen Alter und dem Alter ihrer Schüler*innen.

Gute Übungen und ein auf Entdeckungen anregender Unterrichtsaufbau motivieren und bringen oft ungeahnte Talente der SuS zum Vorschein.

Voll das Vorbild – Wie man als Lehrer geliebt wird

„Voll das Vorbild“ -Workshops liefern Lehrer*innen geeignetes Rüstzeug um

  • wieder mehr Freude bei der Unterrichtsvorbereitung zu entwickeln.
  • auch auf störende Schüler besser einzugehen
  • anspruchsvollen Eltern besser zu begegnen
  • den Zusammenhalt im Kollegium zu fördern.

Neue Lernkonzepte – Didaktik mit Spass

In einem zukunftsorientierten, gesunden Lernumfeld ist jeder Lehrende zugleich auch Lernender. Konzepte wie „Inverted Classroom“ werden in Zukunft immer stärker dazu beitragen, das Bild des allwissenden Lehrers zu verwandeln. Gute Lehrer*innen sind heute eher erfahrene Scouts im Informationsdschungel, die ihren Schülern in verschiedensten Lernumfeldern die wichtigen 21 st Century Skills vermitteln

Schulen als lernende Strukturen

Schulen jeder Form – ebenso wie Kindergärten oder Hochschulen – sind lernende, sich ständig verändernde soziale Organismen. Die Coronakrise hat nachdrücklich bewiesen, wie schnell sich scheinbar unumstössliche Konzepte von Unterricht quasi in Luft aufgelöst haben.
Um solche Umbrüche zu bewältigen braucht es nicht nur Gelder für Infrastruktur sondern für die jeweilige Schule entwickelte Konzepte. 2019 konnte ich dies in Halberstadt beim dreitägigen Schulentwicklungscamp „Enter School“ der Deutschen Kinder und Jugendstiftung erleben und moderierend begleiten.
Eine gesunde, schuleigene Kommunikationskultur hilft, um Schüler*innen, Lehrer*innen, Eltern und auch die Verwaltungsebene zu optimalen Ergebnissen führen zu können.

Gute Kommunikationskulturen

Eines der wichtigesten Hilfsmittel hierzu ist eine ressourcenorintierte, respektvolle Gesprächskultur, die oft auf Ansätzen der sogenannten Themenzentrierten Interaktion (TZI) beruhen. 
Friedrich Ewert hat in einer Dissertation den Einfluss einer TZI-Ausbildung auf das Berufsfeld von Lehrenden untersucht, die an Förder-, Grund-, Gesamt-, Berufsschulen, Gymnasien und in der Lehrerausbildung tätig sind. Er fand eine nachhaltige Wirkung dieser Ausbildung auf die Unterrichtspraxis der Lehrenden und Stärkung ihrer Persönlichkeit.
Jürgen Tscheke hat in seiner Dissertation Auswirkungen eines an der TZI orientierten Unterrichts mit körperbehinderten Kindern und Jugendlichen untersucht. Auf der Schüler*innenebene ließen sich die Etablierung von Vertrauen, intensivere, lustvollere und bewusstere Beziehungen, eine zunehmende Öffnung für Sozialkontakte sowie eine Vielzahl freudvoller und bindungsverstärkender Gefühle erfassen.

Diese Website wird ständig verbessert, um Sie optimal mit Informationen zu versorgen. Diese Unterseite wurde letztmalig am 24. April 2020 aktualisiert.
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🙂 Ich wünschen Ihnen einen wunderbaren und inspiriertenTag! 🙂
Bleiben Sie gesund! Achten Sie auf Ihr inneres Gleichgewicht. Übernehmen Sie Verantwortung für sich und Ihre Lieben.

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