Paradoxe Intention

Die Paradoxe Intention – also ein in sich widersprüchlicher Wunsch – ist eine von Victor E. Frankl entwickelte Methode, die es aber auch in vielen anderen Formen gibt. Im Improtheater führt das „Gegenteil-Prinzip“ zu wunderbar komischen Sequenzen und kann daher sowohl kommunikative als auch kreative Blockaden aufheben.

Gedankenexperimente

In Form eines Gedankenexperiments versucht man/frau genau den Zustand herbeizuführen, wovor man/frau sich eigentlich fürchtet.Die Klient*innen tauchen tief ein in die Realisierung dieses Wunsches und findet viele gute Gründe, warum der eigentlich angstbesetzte Zustand das perfekte Ideal sei. Gemeinsam entwickelt wir teils absurde Phantasien, entdecken Vorteile, die der Zustand haben könnte.

Wer also meint, bei einer Präsentation schon zu Beginn einen roten Kopf zu bekommen, nimmt sich fest vor, rot zu werden. Rote Köpfe werde demnächst Modetrend, sie dienen der Wärme- und Lichterzeugung und könnten als leicht erneuerbare Energie eingesetzt werden. Es wäre also sinnvoll, die Haustechnik bei Kongressen zu informieren, dass im Saal die Heizkörper runtergedreht und das Licht gelöscht werden könne.

Skepsis von Klient*innen

Viele Klient*innen stehen dieser Methode anfangs skeptisch gegenüber, um nach etwas Übung die Vorzüge des schinbar absurden zu erkennen.


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