Immersive Beobachtung

Das Prinzip der immersiven Beobachtung ermöglicht es mir als aussenstehendem und neutralen Beobachter, die realen Interaktionen möglichst vieler Beteiligten innerhalb eines Systems – sei es eine Abteilung einer Firma, eine Schulklasse oder ein Kollegium, eine Gruppe aus Freiwilligen oder auch auch eine Familie – über einen längeren Zeitraum zu begleiten. Anstatt nur in Einzelgesprächen aus den mir erzählten, mehr oder minder vorgefilterte Einzelperspektiven, einen Lösungsvorschlag zu entwickeln, bietet das mehrtägige oder auch mehrwöchige Eintauchen in ein System die Möglichkeit, viele reale Verhaltensweisen, Regeln und diesem spezifischen inhärenten „kulturelle“ Eigenarten zu beobachten.
Im Businessbereich ist die Grundlage der immersiven Beobachtung die Grundlage jedes erfolgreichen Change-Managements.

Bei demokratischen Systemen ist es wünschenswert, dass möglichst viele Mitglieder der Beobachtung zustimmen.

Resultierende Interventionen

Aus den Beobachtungen entwickle ich Lösungsvorschläge, um mit möglichst geringem zeitlichen, personellen und finanziellen Aufwand eine nachhaltige Veränderung zu bewirken.

Dabei ist es sinnvoll, im Vorfeld der Beobachtung eine offene und kollaborative Festlegung von Zielen durchzuführen.

Einsatzgebiete

Neben den oben erwähnten Businesskontexten eignet sich die immersive Beobachtund gerade auch für Familien. Viele Kinder als intensiv am System beteiligten und von ihm oft extrem abhängigen Personen können ihre Bedürfnisse oft noch nicht verbalisieren. Gleichzeitig sind die Eltern sich ihrer veränderten Bedürfnisse nicht immer bewusst: der Wechsel vom aufeinander bezogenen Liebespaar zu den Herausforderungen der Elternschaft ist in einer auf Leistungsfähigkeit fokussierten Gesellschaft nicht einfach.

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(Diese Unterseite wurde letztmalig am 6. Januar 2019 aktualisiert.
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