Schule und Ausbildung

Gute Schulen sind inspirierende Lernorte, die von ebenso glücklichen wie verantwortungsvoll handelnden Menschen belebt werden.
Im offenen Zusammenspiel und auf gleicher Augenhöhe gelingt es Schüler*innen, Eltern und Lehrenden gemeinsam, die nächste Generation fit für die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft zu machen. Einer Zukunft, die mehr Umbrüche und Veränderungen enthalten wird, als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte.

Neue Lernkonzepte – Didaktik mit Spass

Ganzheitliches Lernen fördert und fordert nicht nur auf Schülerseite den Spass am Unterricht. Moderne Schulen setzen alle heute vorhandenen technischen und medialen Möglichkeiten ein, um Wissen zu vermitteln. Dabei sollte die Technik aber als praktisches Werkzeug und nicht als Selbstzweck betrachtet werden.
Schnelles Recherchieren und Verifizieren von Inhalten kann durch rotierende „Faktencheckteams“ erledigt werden, die so im Unterricht aufkommende Fragen während des Unterrichts als Unterstützung für den Lernprozess beisteuern.

Konzepte wie „Inverted Classroom“ werden in Zukunft immer stärker dazu beitragen, das Bild des allwissenden Lehrers zu verwandeln. Gute Lehrer*innen sind heute eher erfahrene Scouts im Informationsdschungel, die ihren Schülern in verschiedensten Lernumfeldern die wichtigen 21 st Century Skills vermitteln.

Die griechischen Philosophen hielten ihre Dialoge auf Spaziergängen ab und die Ausflüge in die Natur, die im „Club der toten Dichter“ die Schüler von Robin Williams faszinieren, können auch im konventionellen Schulalltag helfen.

Körperliche Aktivität im Unterricht

Memorieren von Texten im Rahmen eines Schauspieltrainings am Münchner Rupprecht-Gymnasium

Doch körperliche Übungen können auch in scheinbar ganz verkopfte Unterrichtsfächer integriert werden.

So kann z.B. im Mathematikunterricht das Wissen um die Innenwinkelsumme eines Dreiecks (180°) oder auch eines beliebigen Vierecks (360°) körperlich erfahrbar gemacht und deutlich nachhaltiger bei den Schülern verankert werden.

Geschichts- und Politikunterricht wird durch das Erleben von Veränderungen im persönlichen Umfeld und durch Rollenspiele erfahrbar gemacht. Das ganzjährige, fachübergreifende Vorbereiten einer Schultheatervorstellung erzeugt auch einen grösseren Zusammenhalt in Klassen und erhöht die Sozialdynamik.

Beziehungsarbeit in der Schule

Die berühmte Hattie-Studie , eine der umfassendsten Meta-Analysen zu den Grundlagen erfolgreicher Pädagogik,  hat es im Jahr 2009 wieder eindrucksvoll belegt. Die Persönlichkeit der Lehrenden und damit vor allem deren kommunikativen Fähigkeiten sind neben der persönlichen Disposition der einzelnen Schüler der entscheidende Faktor für nachhaltigen Lernerfolg. Deswegen ist es für Lehrer*innen immer wieder sinnvoll, ihre Palette kommunikativer Skills zu erweitern, unabhängig vom Alter ihrer Zielgruppe.

Rollenspiele, kurze Dialoge im Deutsch- und Fremdsprachunterricht verankern Sprache als Kommunikationsmittel.

Bremsen im Bildungssystem

Leider ist es noch so, dass viele zeitgemässe und von den Bildungswissenschaften als sehr sinnvoll anerkannte Methoden von vielen Lehrenden und Eltern noch als unkonventionell empfunden werden.
Ein Grund dafür ist, dass viele Menschen ihre eigenen Schulerfahrungen als Kinder und Jugendliche zu wenig reflektieren.
Die föderale Bildungslandschaft in Deutschland lässt Bildungspolitik leider auch immer noch zur Profilierungsinsel von Politiker*innen verkommen. So findet im Hintergrund vieler bildungspolitischer Entscheidungen – wie zum Beispiel beim aktuellen Streit um den Digitalpakt – ein ideologischer Stellvertreterkrieg statt, der sich immer wieder als Hemmschuh erweist.

Dabei werden viele Chancen, die die Digitalisierung in der Schule bietet, zerredet und unnötig verzögert.

Lehrer*innen als Performer

Jeder Mensche, der unterrichtet steht täglich für die eignen Schüler*innen auf einer Bühne. Daher sind wenige Berufsgruppen so von Burnout-Symptomen so bedroht wie Lehrer*innen. Der Verlust der eigenen Motivation zählt zu den häufigsten Ursachen für Schulmüdigkeit bei Pädagog*innen. Und ebenso für Frust bei Schüler*innen durch langweiligen Unterricht.
Gerade für Lehrende  – egal an welcher Schulform – biete ich daher Workshops an, wie die eigene Unterrichtsvorbereitung wieder mehr Spass machen kann, wenn man die Grenzen und Strukturen des Lehrplans geschickt erweitert.

Dass gerade routinierte Lehrer oft zu den am schwierigsten selbst zu unterrichtenden Menschengruppen gehören, sollte dabei durchaus augenzwinkernd nicht vergessen werden. In einem gesunden Lernumfeld sind alle zugleich Lehrende als auch Lernende, unabhängig vom Alter und des scheinbaren Status.

Workshops: Voll das Vorbild – Wie man als Lehrer geliebt wird

„Voll das Vorbild“ Workshops liefern Lehrer*innen geeignetes Rüstzeug um:

  • wieder mehr Freude bei der Unterrichtsvorbereitung zu entwickeln.
  • auch auf störende Schüler besser einzugehen
  • anspruchsvollen Eltern besser zu begegnen
  • den Zusammenhalt im Kollegium zu fördern

Weitere Workshops und pädagogische Angebote für Lehrer*innen, Schüler*nnen und Eltern finden Sie hier.

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(Diese Unterseite wurde letztmalig am 6. Januar 2019 aktualisiert.
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