Pimp your Presentation! Tipps vom Theaterprofi

Ziele der Workshops

Das Ziel ist die Verbesserung des Kommunikationsverhaltens auf vielen Ebenen. Dazu gehören Punkte wie die Optimierung der eigenen Sprechstimme, Körpersprache, Blickverhalten, Einbeziehen und Aktivierung des möglichen Publikums aber auch die mentale Vorbereitung kurz vor einem wichtigen „Auftritt“.
Diese Kommunikation mit dem Auditorium sind extrem wichtige Aspekte, die bei vielen Trainings vernachlässigt werden.

Ein weiterer Fokus liegt auf der dramaturgischen Linie des Vortrags, dem Aufbau der Spannung, der Abfolge und auch der graphischen Aufbereitung von Powerpoint oder  Prezi-Slides. 
Hierzu gehört auch die Koordination von gesprochenem Text mit den Slides.

Eigene Schwerpunkte der Teilnehmer*innen

Jede*r Teilnehmer*in sollte einen Beitrag zwischen mindestens 3 und maximal 10 Minuten mitbringen, der als konkretes Arbeitsmaterial dient. Dabei sind viele Formate denkbar.
In bisherigen Workshops war es unglaublich faszinierend, wieviel untereinander von den verschiedenen Zielen gelernt werden konnte: von der Antrittsvorlesung an der Uni über Trainings von Verkaufs- oder Bewerbungsgesprächen, Testläufe für erste eigene Peach-Kucha oder TED-Talks oder auch richtigen Vorsprechrolle am Theater .
Überall geht es darum, das jeweilige Publikum zu fesseln und zum Handeln zu bringen.

Ablauf der Workshops

Jede*r Workhsop beginnt mit einer kurzen Vorstellungsrunde aller Teilnehmer*innen, an die sich einige spielerische Kommunikationsübungen als Warmup anschliessen.
Gut gelaunt gehen wir dann in die eigentliche Arbeitsphase: reihum werden die vorbereiteten Vorträge, Präsentationen oder sonstigen Beiträge vor dem Plenum gehalten – die sogenannten „Premieren“.
Denn hier erleben sowohl ich als Leiter aber auch die anderen Teilnehmer*innen die Vortragenden zum ersten Mal auf der Bühne.
Dieser erste Eindruck ist ungeheuer wichtig – er entspricht der Realität der meisten Vortragssituationen!
Direkt nach jedem Beitrag wird von mir – und auch aus der Gruppe heraus – ein umfassendes Feedback dazu gegeben, das die Vortragenden. So trainieren alle ihre Wahrnehmung auch für kleine, aber oftmal  entscheidene Details.  (Mehr Informationen zu Feedbackregeln finden Sie hier.)
Jede einzelne dieser „Premierenblöcke“ dauert ca 20 Minuten inklusive des Kritikteils.

Aufzeichnung mit dem Handy

Wer möchte, kann seine „Premiere“ und die anschliessende Feedback-Runde auf dem eigenen Handy aufzeichnen. So kann die eigene Wahrnehmung und die Perspektive von Aussen auch später nochmals abgeglichen werden.

Korrekturphase

Nachdem alle Teilnehmer*innen ihre Beiträge im Plenum gezeigt haben, beginnt eine Phase der Einzel- bzw Teamarbeit, in der die Korrekturen eingearbeitet werden.

Wiederholungen

Im Anschluss an die Werkstattphase besteht die Möglichkeit zu Wiederholungen der Beiträge. So wird in mehreren Schleifen kontinuierlich die Qualität verbessert.
Es ist allen Teilnehmer*innen selbst überlassen, wie oft sie sich der ehrlichen, konstruktiven aber auch sehr direkten Kritik der anderen stellen möchten.

Abwechslung durch verschiedene Übungsformate

Neben dem Plenum gibt es Übungssequenzen, in denen die Teilnehmerinnen einzeln, als 2er-Teamübung oder 4er-Gruppe arbeiten.
Bei zweitägigen Workshops drehen wir am 2. Tag die Auftrittsreihenfolge um. So erhält jeder Lerntyp optimale Lernbedingungen. Auch tageszeitliche Hoch- und Tiefphasen werden so berücksichtigt.